Das Dokument API.doc (Windows Office97) zeigt die ersten Schritte wie die Win32-APIs in Profan verwendet werden können. Es soll einem Anfänger an 2 Beispielen das Grundwissen in der API-Benutzung vermitteln.
Es zeigt wie die Informationen der Hilfedatei Win32.hlp zu interpretieren sind.
Die Basis, um APIs in Programmen zu verwenden, ist meistens die Hilfedatei
Win32.hlp. Beim Aufruf von APIs sind fast immer bestimmte fixe Werte mitzugeben. Diese sind in
der Win32.hlp zwar beschrieben; leider jedoch nur mit einem Label. Der zugehörige Hex-
(oder dezimale) Wert scheint in der Hilfe jedoch nicht auf.
Mit dem Programm API_Hilfe werden in einer Listbox alle
Labels (soweit ich sie finden konnte) mit ihrem Hex- und Dezimalwert angezeigt. Mit dem
Markieren der betreffenden Zeile(n) kann dann der Hex- oder Dezimalwert in die Zwischenablage
kopiert und von dort in das Profan-Quellenprogramm übernommen werden.
Das Programm wird in umgewandelter Form bereitgestellt. Es wird dabei eine DLL benutzt,
die in der Zip-Datei ebenfalls enthalten ist. Es kann festgelegt werden ob der
eingegebene Suchbegriff am Zeilenanfang sein muß, oder ob er irgendwo in der Zeile vorkommen
muß. Auf einen Vorschlag von Frank Abbing können jetzt in einem Zug alle dem Suchkriterium entsprechenden Sätze
angezeigt werden.
Das Programm benötigt die Datei Equates.bin. Da in dieser Datei immer wieder Updates
erfolgen kann diese Datei getrennt vom Programm heruntergeladen werden.
Beim Programmaufruf wird in der Titelzeile des Dialogs die Version der Datei angezeigt.
In Profan können dBase-Dateien, jedoch nur in der Version III, verarbeitet werden.
Mit dem Programm CnvDbf ist es möglich Version IV (und V ?) dBase-Dateien für Profan verwendbar zu machen - soweit möglich.
Es gibt Feldarten die in der Version III noch nicht gegeben waren. Diese Feldtypen werden übernommen, jedoch auf Type C umgestellt. Es ist zu prüfen, wieweit diese in Profan verarbeitbar sind. Memotexte werden in voller Länge übernommen.
Eine OEMToANSI Konvertierung kann ausgewählt werden. Es wird auch eine Protokolldatei erstellt.
DbfToTxt kopiert den Inhalt einer dBase III Datei in eine Textdatei.
Der Begriff "Textdatei" meint die Dateiart, mit variabler Satzlänge und den Steuerzeichen CR + LF (@Chr$(13) + @Chr$(10)) als Satzende.
Eine eventuell vorhandene Memodatei wird nicht verarbeitet!
Das Programm druckt eine beliebige Datei. Der Ausdruck zeigt jedes Byte der Datei sowohl im
Hexcode, als auch in Klarschrift an.
Der Dump der Datei wird entweder am Schirm in einer Listbox angezeigt oder er erfolgt
entweder direkt zum Drucker oder in eine Textdatei. Diese kann dann entweder mit einem
Texteditor angesehen oder von hier gedruckt werden.
Eine mögliche Anwendung könnte darin bestehen eine Bereichsvariable (die in Profan nicht
ganz einfach anzeigbar ist wenn auch undruckbare/nicht-anzeigbare Zeichen enthalten sind)
mit BlockWrite in eine Datei zu schreiben und diese dann zu drucken.
Wenn ich aus einem Videoeditor (z.B. MAGIX Video deLuxe oder ULEAD Videostudio)
eine MPG Datei exportiere kann dieser Export unter Umständen mehrere Stunden
dauern.
Mit dem Programm Encode_Ende wird dieser Export überwacht. Es wird laufend die
Änderung der Größe der Datei kontrolliert. Ändert sich die Größe nicht mehr ist
somit der Export beendet und der PC wird automatisch abgeschaltet.
Der PC muß diese Funktion unterstützen, was bei neueren Modellen anzunehmen ist.
Es wird eine Profanfunktion verwendet die erst ab Version XPROFAN8 gegeben ist!
Mit dem Programm PwrDwnSys.exe kann, durch Eingabe einer Uhrzeit, der PC zum
angegebenen Zeitpunkt niedergefahren werden.
Der PC muß diese Funktion unterstützen, was bei neueren Modellen anzunehmen ist.
ein weiteres Programm SysDown.exe kann aus einem beliebigen Programm
aufgerufen werden und schaltet den PC entweder ab (Standby) oder führt einen Restart
des PCs aus.
TxtToDbf kopiert den Inhalt einer Textdatei in eine dBase III Datei.
Der Begriff "Textdatei" meint die Dateiart, mit variabler Satzlänge und den Steuerzeichen CR + LF (@Chr$(13) + @Chr$(10)) als Satzende. Es werden auch Linux-Textdateien welche nur ein CR oder nur ein LF als Satzendezeichen haben verarbeitet.
Wahlweise können in der dBase-Datei vorhandene Sätze gelöscht werden oder die neuen Sätze werden zu den bestehenden hinzugefügt.
Es erfolgt keine Prüfung, ob der Satzaufbau der Textdatei der Struktur der dBase-Datei entspricht.
Im Programm kann eine Umsetzung vom ASCII-Code in den ANSI Code - und umgekehrt - erfolgen.